ADLATUS WINTERTHUR / SCHAFFHAUSEN






Erfahrungsbericht einer komplexen Nachfolgelösung

Der Adlat Max Hagen, welcher bereits etliche Fälle erfolgreich durchgeführt hat, wurde von einem Unternehmer für eine Unternehmens-Nachfolgelösung innerhalb der Familie beigezogen. 

Der Inhaber hatte die Firma vor etlichen Jahren von den Eltern käuflich erworben und wollte nun seine Nachfolge regeln. Seit drei Jahren ist sein Sohn aktiv in verschiedenen Positionen der Firma engagiert und wurde zum Unternehmer aufgebaut. Vater und Sohn waren sich einig, dass der Sohn die Nachfolge antreten wird/will. 

Weil der Vater in einer anderen Firma noch Immobilien besitzt und dort ein grösseres Bauprojekt in Entstehung ist, musste der Sohn die Aktien vom Vater zur Baumitfinanzierung käuflich erwerben. Also ging es in einem 1. Schritt darum, den Wert zu bestimmen und die Kauffinanzierung aufzugleisen. Bei Antritt dieser Thematik lag ein Bewertungsgutachten einer angesehenen Treuhandfirma vor, welches seinerzeit für den möglichen Einstieg eines strategischen Investors bestellt wurde. Dieses basierte auf einer DCF-Berechnung, primär auf der Abzinsung der Zukunftserfolge, insbesondere in 5 Jahren.

Bei familieninternen Nachfolgen wird dies in aller Regel anders gemacht. Es wird nämlich auf die Praktikermethode mit Vergangenheitswerten abgestellt, welche in über 95% der Fälle bei KMU zur Anwendung gelangt. Max Hagen machte die Unternehmensbewertung nach der erwähnten Methode und Vater sowie Sohn waren mit diesem Wert einverstanden, obwohl er naturgemäss tiefer lag als bei der DCF-Berechnung. Aber es galt insbesondere auch sicherzustellen, dass diese Wertfindung in deren Höhe vom Sohn tragbar ist und von allen Erben akzeptiert wird und auch als definitiv gilt; d.h. dass die Erben beim Nachlass des Vaters auf einen allfälligen Mehrwert verzichten. Weil es sich um eine Patchworkfamilie handelte, musste Max Hagen sehr viel Fingerspitzengefühl und Überzeugungsarbeit aufbringen, um alle involvierten Personen zur Unterzeichnung eines Erbvertrages zu gewinnen.

Weil der Vater noch einen Aktienanteil behalten wollte, musste ein Aktionärsbindungsvertrag erstellt werden. Dieser regelt etliche Punkte, insbesondere jedoch, dass der Sohn nach einer gewissen Frist die restlichen Aktien zum dannzumaligen Verkehrswert kaufen kann, wobei der Vater ihm dann diese verkaufen muss.

Nicht zuletzt musste aber auch durch das Einholen eines Steuerrulings über diese Transaktion Verkäufer und Käufer schützen vor möglichen, kostspieligen Steuernachforderungen.

Die Bankenfinanzierung wurde durch die Familie angestrengt, wobei die Unterlagen wie auch die Verträge, welche Max Hagen in der Folge erstellte, ebenfalls zu einer erfreulichen Finanzierungslösung beigetragen haben.

Die von der Nachfolge betroffene Firma ist auch Ankermieter in zwei Liegenschaften des Vaters. Max Hagen überzeugte die Familie, dass auch hierfür ein Vorhand- und Vorkaufsrechtsvertrag unterzeichnet wurde.

Alle Involvierten begrüssten die einfühlsame, umsichtige und fachlich einwandfreie Führung dieses Prozesses durch den beauftragten Adlat.

Der Kunde ist erfreut und dankbar für diese Leistungen. Sie konnten viel vom Adlat lernen und ziehen solche Kapazitäten gerne für weitere Aufgaben bei und können das adlatus-Netzwerk nur weiterempfehlen. 


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Autor: Max Hagen, Dipl. Wirtschaftsprüfer, Dietlikon, Dezember 2025